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Damit es ankommt – Gemeindebrieftag in Rhauderfehn

Nachricht 14. Oktober 2026
AKKA Fotografie

Wie Kirche heute kommuniziert

Über 30 Engagierte beim Gemeindebrieftag in Rhauderfehn – Workshops, Austausch und neue Impulse für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit

Rhauderfehn. Wie erreicht Kirche heute die Menschen? Welche Rolle spielt der klassische Gemeindebrief, und welche Möglichkeiten bieten digitale Medien? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich mehr als 30 ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende beim Gemeindebrieftag am 10. Oktober im Gemeindehaus an der Hoffnungskirche in Rhauderfehn.

Unter dem Motto „Damit es ankommt … Wie Kirche heute kommuniziert“ bot der Fortbildungstag Gelegenheit, die eigene Öffentlichkeitsarbeit zu reflektieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für die praktische Arbeit in den Kirchengemeinden zu entwickeln. Die Teilnehmenden waren aus dem gesamten Sprengel Ostfriesland-Ems angereist – von Wittmund über Borkum bis nach Salzbergen.

In vier praxisorientierten Workshops standen unterschiedliche Aspekte zeitgemäßer kirchlicher Kommunikation im Mittelpunkt. Dabei ging es unter anderem um die gemeinsame digitale Erstellung von Gemeindebriefen, die Bedeutung und Einbindung von Anzeigen sowie um die inhaltliche und thematische Gestaltung der Publikationen. Auch die Frage, wie sich Kirchengemeinden in den sozialen Medien und auf digitalen Plattformen zeitgemäß präsentieren können, wurde intensiv behandelt.

Für fachkundige Impulse sorgten Jan von Lingen von der Evangelischen Medienarbeit, Detlef Brückner, Vertriebsleiter der Gemeindebriefdruckerei, Reinert Giere, Gemeindebriefredakteur aus Flachsmeer sowie Martina Neubarth, Kirchenkreisbeauftragte für soziale Medien. Sie vermittelten praxisnahes Wissen und gaben den Teilnehmenden zahlreiche Anregungen für die eigene Öffentlichkeitsarbeit.

Ein besonderes Angebot rundete den Fortbildungstag ab: Die Fotografin Akka Olthoff fertigte professionelle Porträtaufnahmen der Teilnehmenden an, die diese künftig für ihre kirchliche Arbeit verwenden können.

Dass sich die Teilnahme gelohnt hatte, zeigten die durchweg positiven Rückmeldungen. Besonders hervorgehoben wurden die praxisnahen Tipps, die gute Organisation und die Möglichkeit, mit anderen Engagierten ins Gespräch zu kommen.

„Es war ein in jeder Hinsicht schöner und nützlicher Tag“, lautete eine Rückmeldung. Neben vielen Anregungen aus den Workshops seien vor allem die persönlichen Begegnungen eine Bereicherung gewesen.

Andere Teilnehmende berichteten von zahlreichen neuen Ideen für ihre Gemeindearbeit. „Ich konnte viel mitnehmen und habe eine lange To-do-Liste“, fasste eine Person ihre Eindrücke zusammen.

Auch der Wunsch nach einer Fortsetzung wurde deutlich: „Ich wäre sehr gern nächstes Jahr bei einer Fortsetzung dabei“, schrieb ein Teilnehmer nach der Veranstaltung.

Der Gemeindebrieftag machte deutlich, dass kirchliche Öffentlichkeitsarbeit längst mehr umfasst als den gedruckten Gemeindebrief. Gefragt ist eine gelungene Verbindung von bewährten Kommunikationswegen und neuen digitalen Möglichkeiten. Entscheidend bleibt dabei, Menschen mit den richtigen Themen und einer verständlichen, ansprechenden Gestaltung zu erreichen – damit die Botschaft auch tatsächlich ankommt.

Ein paar Eindrücke vom Fortbildungstag