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Die Soeste in Barßel – Jordan Holiday@pixabay

Kirchenkreiskonferenz in Steenfelde: Austausch über Herausforderungen und Perspektiven

Nachricht 24. Januar 2026

Mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Steenfelde Kirche begann am Mittwoch, dem 21. Januar, die erste Kirchenkreiskonferenz im Jahr 2026. In der Kirche im Dorf stand die Predigt von Superintendent Thomas Kersten zur Jahreslosung im Mittelpunkt. Die liturgische Gestaltung übernahm die Lektorin Franziska Luikenga , musikalisch begleitet von Heike Kieckhöfel, die gemeinsam mit den Teilnehmenden Lieder aus dem Erprobungsgesangbuch sang.

Die Steenfelder Pastorin Mirjam Valerius führte als Tagesleitung durch die Konferenz. Mit interaktiven Gruppenübungen lud sie dazu ein, persönliche Perspektiven einzubringen – etwa zu positiven Erlebnissen zu Jahresbeginn oder zu geplanten Fortbildungen im laufenden Jahr. In anschließenden Kleingruppen wurden Projekte diskutiert, die die Menschen in den Kirchengemeinden im gerade begonnenen Jahr beschäftigen oder neu in den Blick genommen werden sollen. 

  • Die Personalentwicklung im Kirchenkreis bleibt ein herausforderndes Thema. In absehbarer Zeit werden zwei Pfarrstellen frei, wodurch in den Kirchengemeinden Remels sowie Weener-Bunde neue Vakanzen entstehen. Für die bereits länger vakante Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Firrel prüft die Landeskirche derzeitig, den Einsatz einer Pfarrperson im Probendienst
  • Positive Nachrichten gab es aus Rhauderfehn: Der Bischofsrat hat Pastorin Martina Neubarth zur neuen Pastorin der Dreieinigkeitskirchengemeinde ernannt. Die dadurch entstehende Vakanz in der Kirchengemeinde Ostrhauderfehn-Holterfehn wird zeitnah Thema weiterer Beratungen sein.
  • Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit kündigte der Öffentlichkeitsbeauftragte einen Fortbildungstag für Mitarbeitende der Gemeindebriefredaktionen an, der im Laufe des Jahres im Kirchenkreis stattfinden soll.
  • Helmut Hartema vom Diakonischen Werk wies auf mögliche Veränderungen in der Migrationsberatung hin, auf welche sich man vor Ort einstellen werde.

Breiten Raum nahm erneut das Thema Prävention sexualisierter Gewalt ein. Die entsprechenden Schulungen werden von Kirchenkreisjugendwart Manfred Dieken auch in diesem Jahr monatlich fortgeführt und sollen wieder viele Mitarbeitende erreichen. Nahezu alle Kirchengemeinden im Kirchenkreis verfügen inzwischen über ein eigenes Schutzkonzept. Für das Frühjahr ist zu diesem Themenkomplex  ein Pressetermin geplant.

Darüber hinaus informierte der Superintendent  über ein geplantes Treffen der Regionalbischöfin des Sprengels Ostfriesland-Ems mit den leitenden Mitarbeitenden der Diakonischen Werke im Sprengel Ostfriesland-Ems. Ziel sei es, gemeinsam über zukünftige Perspektiven sowie mögliche strukturelle Veränderungen zu beraten. Auf landeskirchlicher Ebene wird zudem über mögliche Veränderungen der Sprengelstrukturen, wenngleich sich diese Gespräche noch in einem frühen Stadium befinden.

Abschließend erinnerte Superintendent Thomas Kersten an das ursprünglich für den 7. März in Hannover geplante Kirchenvorstandsfestival. Die Veranstaltung wurde aber inzwischen aufgrund zu geringer Anmeldezahlen abgesagt.

Aus dem Bereich der Jugendarbeit wies der Kreisjugenddienst (KJD) auf eine Juleica-Schulung vom 20. bis 22. März hin. Anmeldungen sind weiterhin über das Büro des KJD möglich. Auch das Projekt „Kanzeltausch“ soll in diesem Jahr erneut umgesetzt werden.