Foto: fentjer
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Mutige Konfis - starke Botschaft: Respekt und Nächstenliebe im Mittelpunkt

Nachricht 09. März 2026
Obere Reihe vlnr.: Superintendent Thomas Kersten, Pastor Bernd Passarge, KKV Mitglied Ewald Pollmann (Firrel), KKV Mitglied Anke Harders (Ostrhauderfehn), KKV Mitglied Pastor Torben Weinz (Collinghorst) Untere Reihe vlnr.: (folgt in Kürze)

Weener/ Bunde. Beim Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden und gleichzeitig Visitationsgottesdienst in der Erlöserkirche in Weener stellten die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre Gedanken aus der Beschäftigung mit dem Film "Gran Torino" mit Clint Eastwood vor. Ihre wichtigste Erkenntnis: Für ein gutes Miteinander braucht es Frieden mit sich selbst - und Respekt, Rücksicht und Nächstenliebe im Umgang mit anderen.

Die Jugendlichen zeigten der Gemeinde, wie sich im Film ein Mensch von Hass und Fremdenfeindlichkeit hin zu Mitgefühl und Nächstenliebe verändert. Passend dazu erinnerten sie an den Bibelvers: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (3. Mose 19,18).

Pastor Bernd Passage griff diesen Gedanken in seiner Predigt auf, und Superintendent Thomas Kersten lobte die Konfis für ihre starke Präsentation und ihren Mut, ihre Ergebnisse vorzustellen.

Bei spontanen Interviews mit einzelnen Gottesdienstbesucher-innen und – besuchern wurde deutlich, dass in früheren Zeiten die Vorstellung der Konfirmanden eher einer Prüfung glich.  Gut, dass sich die Zeiten gewandelt haben!

Ein musikalisches Highlight war der Konfirmandenchor, begleitet von Pastor Passarge an der Gitarre. Der Gottesdienst bildete zugleich den Abschluss der Visitation in der neuen fusionierten Gemeinde Weener/Bunde .

Eine Woche lang war Superintendent Kersten mit Vertreterinnen und Vertretern des Kirchenkreises vor Ort, um Gespräche, auch mit den politisch Verantwortlichen zu führen, das Gemeindeleben kennenzulernen und gemeinsam auf die Zukunft der Gemeinde zu schauen. Er blickte noch einmal zurück auf einen Besuch einer Schiffswerft in Ditzum, den Weltgebetstag am Freitag, wo man sich mit der Lage der Christinnen und Christen  in Nigeria beschäftigte und auf die Kirchenvorstandssitzung, in der diskutiert wurde, wo es nach der Fusion hingeht, welche Ziele man sich setzen will und wie sie sich bei einer verschlechterten Finanzlage dennoch erreichen lassen.

Der Superintendent schloss mit Dank an die Gemeinde und wünschte für die Zukunft Gottes Segen.