Foto: fentjer
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Gemeinsam stark: Jugendliche erleben prägende Juleica-Tage in Potshausen (20.–22. März)

Nachricht 23. März 2026
Foto: Engel

Von Freitagmittag, dem 20. März, bis Sonntag, den 22. März um 14:00 Uhr, fand in Potshausen das erste Modul der Juleica-Fortbildung statt. Insgesamt nahmen 19 Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren aus dem Kirchen kreis Rhauderfehn teil, darunter zwölf Mädchen und sieben Jungen.

Geleitet wurde die Fortbildung von einem engagierten Team bestehend aus dem Kreisjugendwart Manfred Dieken, dem Regionaldiakon Niklas Sonnenberg und Diakonin Ela Frei. Unterstützt wurden sie von Jorina Frank, Charlotte Kuhlemann und Simon Rieken, die gemeinsam das Team dieser Fortbildung bildeten.

Ein besonderer Höhepunkt des Wochenendes war der von den Jugendlichen selbst vorbereitete und gestaltete Gottesdienst am Sonntagmorgen – zu diesem Gottesdienst erschien auch der Superintendent des Kirchenkreises, Thomas Kersten, der den Vormittag mit der Gruppe verbrachte und seine Wertschätzung für die Arbeit der Jugendlichen damit zum Ausdruck brachte. Im liebevoll geschmückten Gruppenraum begann der Gottesdienst mit dem gemeinsamen Einzug aller Teilnehmer. Ab dem Moment des Betretens herrschte Stille, sodass sich alle bewusst auf den Gottesdienst konzentrieren konnten.

Das Thema des Gottesdienstes lautete „Gottvertrauen“. Im Mittelpunkt stand die Bibelstelle Lukas 5,1–11, in der Jesus den Fischern begegnet, die trotz mehrfachen Auswerfens ihrer Netze keinen Fang gemacht haben. Auf Jesu Ermutigung hin wagen sie einen weiteren Versuch – und kehren schließlich mit prall gefüllten Netzen zurück. Die zentrale Botschaft wurde deutlich: Eine Begegnung mit Jesus kann das Leben von einem Moment auf den anderen grundlegend verändern.

Diese Aussage wurde auch in einem Anspiel der Juleica-Teilnehmer aufgegriffen. In einer Szene aus dem Schulalltag wurde das Thema Versagensängste dargestellt und gezeigt, wie Vertrauen und Ermutigung neue Perspektiven eröffnen können.

Die 16-jährige Charlotte Kuhlemann zeigte sich besonders beeindruckt von der aktiven Beteiligung der jüngeren Teilnehmer: „Am meisten hat mich fasziniert, wie die zum Teil 14-jährigen Teilnehmer in Andachten interessante Aspekte und Fragestellungen eingebracht haben. Das war schon beeindruckend!“

Neben den inhaltlichen Einheiten kam auch der Spaß nicht zu kurz. Die Jugendlichen konnten an diesem Wochenende viel lernen, neue Erfahrungen sammeln und als Gruppe zusammenwachsen.

Mit diesem Wochenende wurde das erste Modul der Juleica-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Es folgt nun ein Praktikum als zweites Modul. Im Herbst findet schließlich ein weiteres Wochenende in Potshausen als drittes Modul statt. Nach erfolgreichem Abschluss aller drei Module erhalten die Teilnehmer ihre Juleica-Card, den offiziellen Jugendleiterausweis.

Auf die Frage, ob sie sich eine berufliche Zukunft in diesem Bereich vorstellen könne, antwortete Charlotte Kuhlemann: „Vorstellbar ist es schon, aber ich möchte eigentlich Architektin werden. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, in meiner Freizeit eine ähnliche Arbeit im Rahmen der Kirchengemeinde weiterzuführen.“

Die Fortbildung in Potshausen war somit ein gelungener Auftakt für die angehenden Jugendleiterinnen und Jugendleiter und hat bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterlassen.