Neuer Kirchenkreistag gebildet

Nachricht 20. Februar 2019

Der Kirchenkreis Rhauderfehntraf sich kürzlich zu einer Sitzung im Bildungszentrum von Potshausen. Dort standen vor allem Personalfragen auf der Tagesordnung.

Spät wurde es kürzlich im Saal des Evangelischen Bildungszentrums Potshausen. Erst gegen 23 Uhr waren alle wichtigen Entscheidungen gefallen. Der Grund: Es standen zahlreiche Wahlen auf der konstituierenden Sitzung des Kirchenkreistages des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Rhauderfehn an. Doch der Einsatz der 59 stimmberechtigten Mitglieder lohnte sich. Es konnten alle Vorstandsposten und Ausschüsse besetzt werden.
Zur neuen Vorsitzenden des Kirchenkreistagsvorstandes wurde – in Abwesenheit – Petra Prins (Kirchengemeinde Westrhauderfehn) mit
58 Ja und einer Nein-Stimme gewählt. Die 57-Jährige musste aufgrund eines kurz zuvor erlittenen Handbruches und nachfolgendem Krankenhausaufenthalt passen. Sie hatte aber im Vorfeld bereits ihre Bereitschaft für eine Kandidatur erklärt. Die Rhauderfehnerin ist damit
Nachfolgerin von Helmut Collmann, der das Gremium zuvor zwölf Jahre geleitet hatte. Stellvertreter von Petra Prins ist der der Rhauder Pastor Hartmut Kutsche. Beisitzer sind Ewald Pollmann (Kirchengemeinde Firrel), Johannes Willms (Kirchengemeinde
Bunde) und Bianca Brunken (Kirchengemeinde
Westrhauderfehn). Das Gremium ist für sechs Jahre (bis
2024) gewählt.

Gleichfalls fanden die Wahlen zum Kirchenkreisvorstand
statt, der aus drei ordinierten Mitgliedern (fest angestellte Pastoren/Pastorinnen) sowie sechs nicht ordinierten Mitgliedern besteht. Neben den Pastoren
Martin Sundermann (Pastor Langholt), Heino Dirks (Pastor Völlen/Völlenerfehn) und Hermann Detjen (Pastor
Westrhauderfehn) sind dies Ahlrich Hamel (Kirchengemeinde
Westrhauderfehn), Rolf Hüser (Kirchengemeinde Steenfelde), Anton Park (Kirchengemeinde Hollen), Anne Theile (Kirchengemeinde
Weener), Reinert Giere (Kirchengemeinde Flachsmeer) und Anita Broers (Kirchengemeinde Detern).
Des Weiteren standen Wahlen zur Bildung der Ausschüsse
für Finanzen, Struktur- und Planung, Bau an. Zudem stand die Wahl eines Mitglieds in den Beirat des Rücklagen- und Darlehensfonds
an (siehe Info-Kasten).
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung befasste sich mit der Änderung des Stellenrahmenplans. Durch die anstehende Pensionierung von Pastorin Christa Ohlenburger (Holterfehn), die die Pfarrstelle für Altenheimseelsorge inne hat (wurde bisher zu 100 Prozent von der Landeskirche finanziert) muss eine Nachfolgeregelung her. Dieser Posten wird in diesem Monat vakant. Der Kirchenkreistag hatte bereits eine volle Stelle eingerichtet, die zu jeweils 50 Prozent von einem
Diakon und die andere halbe Stelle entweder mit einem Diakon oder Pastor besetzt werden soll.

Von Holger Weers