Kirchenkreissynode tagt in Ostrhauderfehn

Nachricht 24. Juni 2021

In der Petruskirche in Ostrhauderfehn fand unter der Leitung von Prinz die 7. Sitzung der Kirchenkreissynode des evang.-luth. Kirchenkreises Rhauderfehn statt.

Zunächst wurde über die Nachwahl drei weiterer Mitglieder in den Diakonieausschuss beschlossen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Weiterhin ging es um den Planungszeitraum 2023 -2028.

Der von der Landeskirche vorgegebene Sparkurs hat auch u.a. Auswirkung auf die Pfarrstellenplanung im Kirchenkreis Rhauderfehn.Die derzeitigen Planungen sehen vor, dass von den 19 Pfarrstellen 2,25 eingespart werden. „Auch wenn es uns nicht so trifft wie andere Kirchenkreise, ist das eine große Herausforderung.“ So Pastor Heino Dirks, Vorsitzender des Struktur- und Planungsausschusses.

Damit nicht am Ende ganz viele Teilzeitstellen übrig bleiben, sollen konstruktive Konzepte erarbeitet werden, wie in den Regionen Nord, Mitte, Süd die Einsparungen so vorgenommen werden können, dass möglichst viele

Vollzeitstellen entstehen, bzw. bleiben.

„Das wird dann besonders gut gelingen können, wenn wir starke Ortsgemeinden in starken Nachbarschaften verwirklichen können. Die anstehenden Aufgaben müssen stärker über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam mit den Nachbarn angegangen werden.

Pfarramtliche Präsenz vor Ort heißt dann nicht mehr automatisch pfarramtliche Präsenz nur an einem Ort. So wird eine Pastorin oder ein Pastor mit einer Vollzeitstelle möglicherweise eine Ortsgemeinde mit einer 0,75 Pfarrstelle versehen und noch mit einem Stellenumfang von 0,25 Stellen in der Nachbargemeinde Dienst tun. Möglicherweise entstehen gerade da, wo Stellen durch Pensionierungen oder Stellenwechsel frei werden, neue pfarramtliche Verbindungen oder andere Formen gemeindlicher Zusammenarbeit", so Pastor Dirks.

Bis Ende des Jahres haben die Regionen Zeit, ein Konzept zu entwickeln, wie die Einsparungen so umgesetzt werden können, dass die Gemeinden zukunftsorientiert nach vorne blicken können.