„Ich bin dann mal da..“

Nachricht 01. Juli 2019

Gottesdienst erleben im Kirchenkreis Rhauderfehn

„Ich bin dann mal da..“ so lautete die Aktion, die vorherigen Sonntag im gesamten evang.-luth. Kirchenkreis Rhauderfehn durchgeführt wurde.

Die Idee ist, dass diejenigen, die den Gottesdienst wertschätzen, andere Personen dazu einladen. So auch in der Gemeinde Westrhauderfehn. „Wir haben etwas Besonderes gewagt“, sagte Superintendent Gerd Bohlen zu den zahlreichen Besuchern, „und ich glaube, es ist gelungen.“

Die Initiative kommt aus dem angelsächsischen Raum. Dort macht man inzwischen seit Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem sogenannten ‚back-to-church-Sunday‘: Die Gemeinden einer Region laden gemeinsam gezielt und persönlich Menschen zu einem bestimmten Termin in ihre Gottesdienste ein - ganz gleich, ob es sich um Gemeindeglieder handelt oder ob sie nicht-kirchlich sind. Der Kirchenkreis Rhauderfehn hat als erste Region in der Hannoverschen Landeskirche die Idee aufgegriffen und durchgeführt.

In seiner Predigt beschäftigte sich Superintendent Gerd Bohlen mit der Frage, welche Form von Werbung für die Kirche angebracht sei und warnte vor einer Kommerzialisierung: „Wichtig ist nicht, was einem gehört, sondern was einer hört. Darum laden wir jeden Sonntag in den Gottesdienst, um Gottes Worte zu hören, die wir brauchen“, so Bohlen.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch Sorina Grote an der Orgel, sowie durch den Gitarrenchor „Fehnsaiten“ unter der Leitung von Melanie Ibelings. Im Anschluss kamen die Besucher bei Tee und Kuchen zusammen.