Von Vinaya Kapuram bis nach G.K. Padu Teil 4

Nachricht 29. Januar 2019

Die dritte Strecke heute: wir fahren weiter nach Latschi Gudem. Dabei müssen wir auch die große Brücke über die Godaveri überqueren. Links von uns wird gerade eine brandneue Brücke über den Fluss gebaut! Die Trasse ist schon zu 1/3 fertig, die Pfeiler stehen schon fast alle. Wir fahren durch Badrachalam, die große Stadt, dann geht es über gewundene Landstraßen zu unserem Ziel.

Abends um 20.00 Uhr kommen wir in Latschi Gudem (Lachi Gudem) an. Wir werden mit dicken Blumengirlanden und Fußwaschung begrüßt und mit Blüten beworfen (eine neue Sitte, die ich bei meinen vorigen Besuchen nicht beobachtet hatte). Die Gemeinde wird geistlich von Pastor Isaak betreut; zusätzlich gibt es noch Pastorin Ruth, die am 30.10.2018 ordiniert worden ist, aber sicher schon 40-45 Jahre alt ist. Dies ist eine Gemeinde von Stammesleuten, die viele Heilungen erlebt hat. Und hier sehe ich zum ersten Mal einen Kirchneubau aus eigener Kraft in der GSELC! Seit zwei Jahren wird an der großen Kirche gebaut, jetzt fehlt noch das Dach. Wenn die Gemeinde das hinkriegen sollte, hätte das sicher Signalwirkung für die anderen Gemeinden.

Wir halten ein Abendgebet mit ausführlicher Vorstellung der Gäste aus Kirchenleitung und aus Deutschland. Lieder werden gesungen, begleitet von einer Trommel. Holger Rieken hält die Andacht: über Johannes 21,1-14 Der Fischzug des Petrus nach der Auferstehung. N. Daniel übersetzt in Telugu.

Wir bekommen hier noch ein Abendessen, dann müssen wir noch einmal 40 km weiter fahren.  Die Kirchenleitung unsere Übernachtung aus Sicherheitsgründen in das Hostel G.K. Padu verlegt. 

Unterwegs kommen wir an einem Schlagbaum vorbei: hier ist die Grenze zum Bundesland Andhra Pradesh, in dem das Hostel liegt. Wir werden auch hier von den Kindern begrüßt und sehr gastfreundlich aufgenommen. Was für ein Unterschied zu 2014, als das Hostel trostlos und geschlossen war!

Henning Behrends