In Haiderabad

Nachricht 01. Februar 2019

Heute dürfen wir endlich einmal etwas länger schlafen. Um 8.30 Uhr treffen wir uns zur Morgenandacht, die Holger Rieken wieder in seine bewährten Hände nimmt. MD Michael Thiel muss bereits um 12:00 zum Flughafen, weil seine Rückreise mit einem Inlandsflug von Haiderabad nach Chennai beginnt. Wenn alles gut läuft, steigen wir in Dubai wieder in dasselbe Flugzeug.

Wir verabschieden uns voneinander und werden von unserem Fahrer nach Shilparamam gefahren, einem Kunsthandwerksdorf in Haiderabad, ein Ausflugsziel für die städtische Bevölkerung. Dort haben traditionelle Handwerker ihre Produkte ausgestellt und man kann das eine oder andere Schöne erwerben. Textilwaren, Holzschnitzereien, Kupferschmiede-Arbeiten, Schmuck und allerlei Schnickschnack ist zu sehen. Das ganze ist wie ein schöner Schlossgarten aufgebaut – ein Fleckchen Erholung im hektischen Gewimmel der Stadt.

Nach einem Mittagessen geht es noch in ein großes Einkaufszentrum (shopping mall), das erst seit kurzem in Betrieb ist. Auf vier Stockwerken wird alles angeboten, was das Herz begehrt.

Dann ist es schon 17:00 Uhr und wir fahren wieder ins Hotel. Holger Rieken lässt sich bei einer S-Bahn-Station absetzen („Metro“) und erkundet damit die Stadt. Man hat von dort oben einen wunderbaren Blick. Teil 

Die restliche Gruppe hat keine Kraft mehr, um die traditionellen Touristen-Punkte der Stadt anzulaufen: den Charminar (ein altes Stadttor, von muslimischen Baumeistern wunderbar erbaut – um das herum ein bunter, traditioneller Markt wimmelt) oder auch das Golkonda Fort, die alte Festung der muslimischen Herrscher von Haiderabad, oder den Birla-Tempel des Gottes Venkateshwara.

Wir verabschieden unseren Fahrer: er hatte im Einkaufszentrum Schuhe gefunden, die ihm passen, für die er aber nicht genügend Geld hatte. Mit bedauerndem Blick hatte er die Schuhe wieder ins Regal zurück gestellt – das hatte jemand aus unserer Gruppe beobachtet und dann schnell die Schuhe gekauft, als der Fahrer in einen anderen Laden weitergezogen  war. Darüber hat er sich sehr gefreut.

Ein schönes Abschieds-Abendessen und schon ist es 24.00 Uhr, wir fahren ab. Ute Penzel bringt uns noch zum Flughafen und wir verabschieden uns von ihr. Sie war eine ausgezeichnete Reiseleiterin!

Henning Behrends