Festtage ...

Nachricht 02. Oktober 2018

Man erzählt sich im Judentum den Witz: Gott habe bei der Schöpfung im September plötzlich festgestellt, dass er den Juden in den Monaten Mai, Juni, Juli u. August gar keine Festtage zugedacht hatte. Darum hat er es im September/Oktober besonders gut gemeint und dort das Neujahrsfest (Rosh Hashana), das Versöhungsfest (Yom Kippur), das Laubhüttenfest (Sukkoth) und das Tora-Fest (Simchat Torah) angesetzt. Das sind neben dem wöchentlichen Shabbat acht weitere Festtage!!

Und hier käme niemand auf die Idee, die Sonn- u. Feiertage zur Disposition zu stellen und zu überlegen, ob davon nicht einige verkaufsoffen sein könnten. Obwohl auch hier Konkurrenz droht – denn in Ost-Jerusalem, im arabischen Teil Jerusalems, gibt es diese Feiertage nicht und dort geht der Verkauf weiter. Die Juden aber sind stolz auf Ihre Feiertage – und möchten keinen davon missen – denn: G’tt hat sie ihnen gegeben!

Das jüngste Highlight, dass ich hier miterleben darf, ist das sog. Simchat Torah. Es heißt, darauf würden sich die Kinder am meisten freuen. Was es mit diesem Fest auf sich hat – dazu mehr in dem nächst folgenden Reiseblog.

Shalom - L'Shana Haba'ah B'Yerushalayim ( לשנה הבאה בירושלים ) Nächstes Jahr in Jerusalem.

Euer Gerd Bohlen